Übergänge des Kindes im Bildungsverlauf – kooperative Gestaltung und Begleitung
Der Übergang in unsere Einrichtung – Eingewöhnung und Beziehungsaufbau
Die Eingewöhnung stellt eine sehr bedeutsame Transition sowohl für das Kind als auch für die Eltern dar. Schließlich ist es bei den meisten Familien das erste Mal, dass das Kind in eine Fremdbetreuung kommt. Dementsprechend liegt es uns sehr am Herzen, diesen besonderen Übergang möglichst behutsam zu gestalten.
In unserer Einrichtung haben wir uns für eine Mischform des Berliner und des Münchner Modells entschieden. Daher fokussieren wir uns hinsichtlich des Berliner Modells auf die Bindungstheorie, die es besonders bei der Eingewöhnung zu beachten gilt. Das Münchner Modell hat hingegen die Ökopsychologie des Kindes im Vordergrund, was uns als ebenso wichtig erscheint. Die beiden Modelle verbindet zudem, dass sie als gemeinsames Ziel haben, dass die Eingewöhnung von allen Beteiligten als möglichst stressfrei durchlaufen wird, was auch wir als oberste Priorität betrachten. Den Ablauf unserer Eingewöhnung kann man in folgende vier Phasen unterteilen:
- Anmeldung in der Krippe
- Schnuppertag/Elterninfoabend
- Gruppenplanung
- Vorbereiten des Empfangs
- Krippenbesuch im Beisein der Bezugsperson
- Bezugsperson als sicherer Hafen
- Kontaktaufbau zwischen Kind und pädagogischem Personal
- Vertraute Abläufe
- Erste Trennungsversuche
- Steigerung der Trennungsphase
- Aufenthalt während der gesamten Buchungszeit
- Bindung zu einer pädagogischen Fachkraft
- Beendigung der Eingewöhnung